Uganda Entebbe

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updated  on  03.01.2006


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30.12.05

Unser Abreisetag begann mit einer Bescherung. Wir wurden von einigen Funktionären des Heims mit Souvenirs beschenkt und herzlich verabschiedet. Die Fahrt nach Entebbe weckte in uns nochmals einige Erinnerungen und ein eindrückliches und lehrreiches Erlebnis geht zu Ende.


29.12.05

Unser letzter Arbeitstag war ebenfalls kurz, da um ca. 10.00 Uhr bereits der Strom ausgefallen war. Heute hatten wir aber einen Generator zur Verfügung, welcher nach anfänglichen Startschwierigkeiten den nötigen Antriebsstrom ersetzte. So konnten wir die letzten Arbeiten ausführen und unser Werk war, soweit wir es beeinflussen konnten, vollendet. Die restlichen Arbeiten, welche wir nicht selbst ausführen konnten (Strohdach, Erdhügel aufschütten und formen, Sanduntergrund) wurden nochmals besprochen. Wir übergaben dem Bauchef unser ganzes Werkzeug mit den nötigen Instruktionen. Mit einem feierlichen Candle-Night-Dinner, zusammen mit unserer Köchin Susan, beendeten wir Offiziell unseren Einsatz im Waisenheim.


28.12.05 Heute war ein kurzer Arbeitstag. Um 10.30 Uhr hatten wir wieder einmal einen Stromausfall, was uns zu einem frühen Feierabend zwang. Für den Nachmittag war ein Ausflug zum Einkaufen nach Kampala geplant, den wir wieder einmal ohne die nötige Dusche (Wasser- und Stromausfall) unternahmen.

27.12.05 Unser erster Tag in Afrika mit etwas Regen, allerdings dauerte dieser nur etwa eine halbe Stunde. Anschliessend betätigten sich Roli und Oswald mit dem Weiterbau des Kinderspielplatzes (Wippe, Balanceparcours), womit das Grundgerippe des Spielplatzes beendet war. Währendessen widmete sich Maya der völlig verschmutzen Wäsche von der Safari sowie einem neuen Brotbackversuch.

26.12.05 Nach einer sehr erholsamen Nacht und einem ausgiebigem Frühstück auf der Veranda genossen wir eine 2- stündige Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal (Verbindung Lake George- Lake Edward) wo wir wiederum viele Elefanten, Flusspferde, Wasserbüffel, Krokodile und diverse exotische Vögel bestaunen konnten. Anschliessend hiess es dann Abschied nehmen vom Queen Elizabeth National Park. Die Heimfahrt führte uns dann durch den zentralen Teil Ugandas, vorbei an fruchtbarem Bergland (Bananen- und Teeplantagen). Mit rasendem Tempo über staubige Naturstrassen, löchrigen Teerstrassen führte uns Bigi nach einer 7-stündigen Fahrt zurück ins Waisendorf. Die Fahrt war sehr eindrücklich, da wir die Strassenhierarchie Ugandas auf eindrückliche Art kennenlernten. 1. das Auto, 2.das Motorrad, 3. das Fahrrad .............. und irgendwann der Fussgänger. Mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h bahnte sich Bigi unter lautem Gehupe den Weg durch die Strassen.

25.12.05 Morgens um 09.00 Uhr waren wir schon wieder unterwegs zu der Mweya Lodge, mit der Hoffnung auf ein freies Zimmer in dem sehr schönen Hotel. Diesmal hatten wir etwas mehr Glück, sie hatten noch zwei freie Zimmer. Nach einer wohlverdienten Dusche und einem ausgiebigen Mittagessen ging es am Nachmittag dann endlich los auf Safari.  In Begleitung von einem Tour Guide trafen wir in kürzester Zeit auf eine Herde Elefanten, Wasserbüffel, Wildschweine, Affen, sowie diverse Antilopen. Leider war die Suche nach Löwen nicht so erfolgreich. Nach der anstrengenden Tour genossen wir nach einem feinen Abendessen die herrliche Aussicht auf den Lake Edwards. Es war wie "Weihnachten", endlich wieder einmal ein Zimmer in gepflegter Umgebung geniessen zu dürfen.

24.12.05 Unser Reisetag zum Nationalpark begann mit einem Strom- und Wasserausfall. Ohne die gewohnte morgendliche Dusche begaben wir uns mit unserem Driver Bigi auf Safari. Zuerst fuhren wir durch das verkehrschaotische Kampala an diversen Märkten vorbei nach Masaka. Das hektische Treiben in den Städten ist wohl auf den Weihnachtseinkauf zurückzuführen, es wurden der Strasse entlang lebende Hühner sowie allerlei aufgehängtes Fleisch verkauft. Der Weg führte uns durch den Süden Ugandas in Richtung Queen Elizabeth National Park. Ein spezielles Ereignis war die Überquerung des Equator, was natürlich bildlich festgehalten wurde. Müde und erschöpft sind wir dann endlich in der Mweya Lodge eingetroffen, leider war kein Zimmer mehr frei und mir mussten nochmals eine 1 1/2 stündige Fahrt nach Kasese ins nächste Dorf auf uns nehmen, wo wir in einem -1 Stern Hotel übernachten mussten. Passend zum Hotel war dann auch noch die Reifenpanne, die die Weiterfahrt am nächsten Tag etwas verzögerte.

23.12.05 Heute war wieder einmal ein sehr heisser Tag. Während Oswald und Roli unter der heissen Sonne Afrikas den Bau des Spielplatzes weiter vorantrieben, begleitete Maya Harriet und Richard mit den beiden kranken Kids Sharon und Jacky in das Hospital für den monatlichen Untersuch. An unserem letzten Tag vor der geplanten Safari wurde die Brücke und das Dachgerippe des Spielplatzes fertig erstellt. Am Abend durften wir an einer einheimischen Weihnachtsparty teilnehmen. Während die 24 Kids am Boden ihr Poulet genossen, tanzten Oswald und Roli ugandische Tänze und trugen voller Stolz Weihnachtslieder aus der Schweiz vor (es Bürebüebli mag i nöd), welche durch Ugandische Lieder erwidert wurden. Heute ausnahmsweise mal kein Stromausfall.

22.12.05 Heute war ein ganz normaler Arbeitstag. Roli und Oswald waren den ganzen Tag damit beschäftigt den Bau des Spielplatzes voranzutreiben, was ihnen auch erfolgreich gelungen war. Es herrschten sehr angenehme Temperaturen, was das Arbeiten etwas angenehmer machte. Heute wurde die Schaukel sowie ein Teil der Brücke gebaut. Als Belohnung für den erfolgreichen Tag gönnten wir uns ein feines Abendessen im Hotel Windsor Lake Viktoria Hotel in Entebbe. Obwohl sich Maya den ganz Tag nicht wohl fühlte (Magenprobleme) lies sie sich das feine Essen auch nicht entgehen. Begleitet wurden wir von unserer cook chef Susan, Head Mother Jackie, unserem Driver Bigi sowie Operation Manager Ray. Den obligaten Ausgang des Abends genossen wir wie üblich (unter Froschgequake und dem Duft nach verbranntem Gras) auf unserer Veranda bei einem Schnäpsli und einer feinen Zigarre.

21.12.05 Nun konnte die Arbeit endlich losgehen. Mit zwei Gehilfen erstellten wir das Grundgerüst, den Turm, und sind froh, endlich arbeiten zu können. Maya wäscht das erste Mal hier im Waisenheim unsere Wäsche (nicht ganz einfach zwischen all den Waschfrauen und deren Gewohnheiten), sie besuchte die Familien und machte Fotos von allen Kindern.

19.+20.12.05 Da unser Werkzeug leider immer noch nicht eingetroffen war, fuhren wir nach Kampala um diverse Dinge, die wir oder eben speziell das Dorf gut gebrauchen können einzukaufen. Der tägliche Stromausfall, manchmal bis zu 5 Stunden, macht uns etwas zu schaffen. Ohne Strom ist es eben nicht so angenehm. Und endlich, am Abend traf unser Werkzeug ein. Juhui.

17.+18.12.05 In den ersten beiden Tagen erkundeten wir die Gegend und lernten die Leute des Dorfes sowie die Kinder kennen. Bei einem Einkaufstrip nach Kampala machten wir auch schon Bekanntschaft mit den Eigenheiten des Landes. Stromausfall im Warenhaus und hektisches Treiben in den Strassen. Der ganzen Strasse entlang verkauften die Einheimischen alles Mögliche und es sieht aus wie ein riesiger Markt. Als Vorbereitung für den nächsten Tag, bestimmten wir den Standort des Spielplatzes und besichtigten das vorhandene Baumaterial.

Anreise
16.12.2005
Morgens um 03.00 Uhr war Tagwache und wir fuhren nach Kloten zum Abflug, wo uns nach intensivem Untersuch (Oswald hatte ein Sackmesser im Handgepäck) das Flugzeug erst einmal eineinhalb Stunden warten lies. Via Amsterdam flogen wir nach Entebbe, wo wir um ca. 21.00 Uhr Ortszeit ankamen (2 Stunden Zeitverschiebung). Unser Abholdienst lässt etwas auf sich warten, so hatten wir noch Zeit Geld zu wechseln und das Uganda-Bier auszuprobieren. Mit den Angestellten des Dorfes Patrick und Richard reisten wir ins Dorf. Auf der Hinreise kauften wir in einem kleinen Strassenladen unsere ersten Getränke sowie Uganda-Pommes als Zwischenmahlzeit. Um ca. 01.00 Uhr erreichten wir nach einer abenteuerlichen Fahrt dann endlich das Dorf.

Gönner und Spender
Gabriel Edith Binzstr. 3, 9242 Oberuzwil Kinderkleider und Spielsachen
Käthy Steiner Buechenstr.28, 9642 Ebnat-Kappel Kinderkleider
Daniela Heierli Wellhauserweg 36c, 8500 Frauenfeld Kinderkleider
Ida Goldinger Sandbüel 29, 8500 Frauenfeld Kinderkleider
Conny Heierli Oberdorfstr. 13, 9508 Weingarten Kinderkleider und Spielsachen
Elsbeth Schmid Wiesentsr. 28, 8552 Felben Kinderkleider und Spielsachen
Anna Schlumpf Hotel Schweizerhof, 9656 Alt St.Johann Kinderkleider
Teja Taverna Sändli, 9657 Unterwasser Kinderkleider
Brigitte Werder Rüedi, 9657 Unterwasser Kinderkleider
Ruth Huber Sändli, 9657 Unterwasser Spielzeug
Schuhaus NäfAG Sändli, 9657 Unterwasser Kinderschuhe
Wilhelm Fehr AG Rorschacherstr. 290, 9016 St.Gallen Werkzeug
Beat Blaser DHL Logistics Ltd, 8058 Zürich Airport Trsp Werkzeug CH
Bürli-Spielgeräte AG Kantonsstrasse, 6212 St.Erhard Spielplatz-Vorlagen
Erich Eugster Post, 9657 Unterwasser Farbstifte und Blöcke
S.&Th. Zauner Heiligwies 29, FL-9496 Balzers Barspende, Kleider und Spielsachen
Doris Sailer Hof, 9657 Unterwasser Barspende
Alexander Sailer Flurhofstrasse 70, 9000 St.Gallen Barspende
Ueli Schällibaum Starkenbach, 9656 Alt St.Johann Barspende
Ralph Aumann Sonnenberstr. 12, 8032 Zürich Barspende

Nov. 2005

Wir wurden vom Initiant des Waisenheims Burkhard Varnholt angefragt, ob wir bereit wären für das Waisenheim einen Kinder-Spielplatz zu bauen. Da den Leuten in der Umgebung des Heims die nötigen Kenntnisse für den Spielplatzbau fehlen, sind Ideen sowie funktionale Techniken gefragt. Nebst dem Bau des Spielplatzes bedarf es an Unterstützung im gesamten Baubereich, da sämtliche Häuser und Anlagen in eigener Regie und von Laien erstellt wurden. Mängel aller Art sind zu beheben und weitere Bauvorhaben vorzubereiten.

Wir haben uns entschlossen, dem Heim unsere Unterstützung anzubieten. So werden wir Mitte Dezember 2005 nach Uganda fliegen und dort unseren Beitrag leisten. Es sind dies:
- Oswald Huber, Schreinermeister, Unterwasser
- Roland Faoro, Architekt, Unterwasser
- Maya Heierli, Sachbearbeiterin Verkauf, Frauenfeld 

Unsere Aufgabe wird es sein, im Voraus einen geeigneten Spielplatz zu entwerfen, das nötige Material sowie Werkzeuge festzuhalten und so die Möglichkeit der eigenen Beschaffung in Uganda abzuklären. Fehlendes Material soll wenn immer möglich vor Ort beschafft oder angefertigt werden. Schlussendlich wird wo nötig das restliche Material aus der Schweiz zugesandt. Die Unterstützung für die diversen Bauten und Anlagen kann jedoch erst vor Ort abgeklärt und ausgeführt werden.

Im Weiteren fehlt es den Kindern und dem Heim an diversen Sachen, wie:
- Kleider aller Art (hauptsächlich für Kinder von 0 - 4 Jahren)
- Spielsachen (speziell robuste und lehrreiche)
- Geräte für die Bauarbeiten
- Werkzeuge
- alles, was das Leben im armen Afrika etwas angenehmer gestalten kann

Wir sind bestrebt, den Kindern und dem Heim Hilfe zu leisten, wo es geht. Sollten Sie die Möglichkeit haben ebenfalls einen Beitrag zu leisten, so wären Ihnen die Kinder sehr dankbar. Wir kennen den Initiant persönlich sowie das Projekt und garantieren für dessen uneigennützigen und karikativen Zweck. Ebenfalls werden wir besorgt sein, allfällige Zuwendungen seriös und direkt weiterzuleiten. Unsere Reise nach Uganda soll für dieses Heim von Nutzen sein und auch das Image der Schweizer positiv beeinflussen.

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updated  on  03.01.2006